Wann Beratung? Wann Begleitung?

Was für wen?

Ideale­r­weise ist die natürliche Händigkeit eines Kindes bekannt, bevor es mit dem Schrei­ben­lernen beginnt. Daher kann es sinnvoll sein, bei unklarer Händigkeit ein Kind spätestens vor der Einschulung testen zu lassen. In diesen Fällen besteht nach der Testung in der Regel nur ein Beratungs­bedarf, worauf ggf. geachtet werden sollte, damit die natürliche Händigkeit beim Schreiben gut zum Einsatz kommen kann, welche Schreib­ma­te­rialen ggf. passend zur Händigkeit besorgt werden sollten und was die Eltern wissen sollten bzgl. Stift­haltung, Blattlage und der Organi­sation auf dem heimischen Schreib­tisch.

Bei Erwachsenen und bei Kindern, die bereits mit der nicht-dominanten Hand schreiben, kann ein Schreib­hand­wechsel sinnvoll sein – ich berate Dich bei dieser Entscheidung gerne. Beim Schreib­hand­wechsel kann dann eine Begleitung hilfreich sein, die über das Wissen um Blattlage und Stift­haltung und das rein Technische der schritt­weisen Schulung der Finger­mo­torik hinausgeht. Es ist nicht unwahr­scheinlich, dass der Schreib­hand­wechsel – und damit die Rückkehr zur natürlichen Händigkeit – sich auf die bestehenden Folgen der unerkannten / umgeschulten Händigkeit auf die eine oder andere Art und Weise auswirkt und dass es gut ist, in der Begleitung auch auf diese evtl. auftau­chenden vorüber­ge­henden Auswir­kungen und langfris­tigen Verän­de­rungen einzugehen.

Hin und wieder erreichen mich auch Anfragen mit der Bitte um Unter­stützung für Menschen, die aus unter­schied­lichen Gründen (z.B. Unfälle, Hirnblutung, … ) nicht oder nicht mehr ihre natürliche Händigkeit leben können. Auch wenn mein primärer Fokus darauf liegt, Menschen auf ihrem Weg (zurück) zu ihrer natürlichen Händigkeit und dem Schreiben mit der dominanten Hand zu begleiten, kannst Du mich gerne kontak­tieren und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich Dich mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen unter­stützen kann.

Voraus­setzung für den Wechsel zur dominanten Hand beim Schreiben

Der Schreib­hand­wechsel

Ein Schreib­hand­wechsel ist genau wie die ursprüng­liche Umschulung der Händigkeit ein “Eingriff ins Gehirn”. Daher begleite ich einen Schreib­hand­wechsel nur, wenn ich mir sicher bin, dass eine unerkannte bzw. umgeschulte Händigkeit vorliegt. In den meisten Fällen geht dem begleiteten Schreib­hand­wechsel daher eine Testung der Händigkeit voraus.


Information zur Händig­keits­testung


Eine Begleitung beim Schreib­hand­wechsel ist aber auch möglich, wenn Du (bzw. Dein Kind) bei mir keinen Händig­keits­testung gemacht hast, und zwar dann, wenn Du Dir Deiner natürlichen Händigkeit sicher bist bzw. der Deines Kindes. In diesem Fall ist es sehr wichtig, dass wirklich Gewissheit über die natürliche Händigkeit besteht und Du mir schriftlich bestätigst, dass Du die Verant­wortung für die Richtigkeit dieser Angabe übernimmst und den Schreib­hand­wechsel machen möchtest.

Was kostet die Beratung bzw. Begleitung beim Schreib­hand­wechsel?

Preise & Termine

Da der Bedarf an Beratung und Begleitung beim Schreib­hand­wechsel individuell sehr unter­schiedlich sein kann, biete ich flexible Möglich­keiten an. Für manche Menschen ist es sehr hilfreich für die Dauer des Schreib­hand­wechsels mit regel­mä­ßigen Terminen Schritt für Schritt begleitet und unterstützt zu werden. Anderen ist es lieber in 1 oder 2 Terminen erstmal viele Infor­ma­tionen zu bekommen und sich dann alleine damit zu beschäf­tigen. Und vielleicht ist es auch eine Kombination aus beidem. Gerne können wir gemeinsam schauen, was eine gute Lösung für Dich bzw. Dein Kind ist, damit Du / Ihr das richtige Maß an Unter­stützung bekommt.

Die Termine für die Beratung zum und Begleitung beim Schreib­hand­wechsel vereinbaren wir ganz individuell. Die Preise entsprechen meinem normalen Honorar für die Leistungen als Heilprak­ti­kerin für Psycho­the­rapie.